Immobilienmakler Jobs

Viele Banken vermitteln Immobilien über eigene Immobilienabteilungen oder Maklertöchter, etwa bei Sparkassen und Volksbanken. Immobilienmakler und Immobilienberater akquirieren dort Objekte, organisieren Besichtigungen und führen Kaufinteressenten bis zum Notartermin. Der Vorteil gegenüber freien Maklern liegt im Kundenstamm des Instituts und der engen Verzahnung mit der Baufinanzierung. Üblich sind eine Ausbildung als Immobilienkaufmann oder eine Vertriebslaufbahn mit Immobilienbezug.

71 aktuelle Stellen
Funktion
Banken-Segment
Einstieg
Anstellungsart
Bundesland
Befristung
71 Stellen
10.07.2026
Beratung & Vertrieb

Immobilienmakler (w/m/d)

Harzsparkasse
WernigerodeE8 TVÖDRetail & Privatkunden30+ UrlaubstageBetriebliche Gesundheit & SportFlexible ArbeitszeitJobRad / Fahrradleasing+1 mehr
08.07.2026

Immobilienvermittler (m/w/d)

Sparkasse Olpe-Drolshagen-Wenden
OlpeRetail & Privatkunden30+ UrlaubstageBetriebliche Gesundheit & SportHomeoffice / Mobiles ArbeitenJobRad / Fahrradleasing+1 mehrFrist: 07.08.2026
07.07.2026

Immobilienvermittler (m/w/d)

Sparkasse Neuss – Zweckverbandssparkasse des Rhein-Kreises Neuss, der Stadt Neuss, der Stadt Korschenbroich und der Stadt Kaarst
NeussE9b TVÖDbefristetTeilzeit, Vollzeit30+ UrlaubstageBetriebliche AltersvorsorgeBetriebliche Gesundheit & SportFlexible Arbeitszeit+2 mehrFrist: 31.07.2026

Immobilienmakler Jobs in Zahlen

Auswertung der aktuell 71 offenen Stellen in dieser Kategorie auf banken-jobs.com, täglich aktualisiert.

Häufigste BenefitsWeiterbildung & Entwicklung (61 %)30+ Urlaubstage (27 %)Betriebliche Gesundheit & Sport (24 %)Flexible Arbeitszeit (23 %)Betriebliche Altersvorsorge (23 %)

Wie Banken und Sparkassen Immobilien vermitteln

Der Verkaufsprozess einer Immobilie beginnt lange vor der ersten Besichtigung. Immobilienberater einer Bank oder Sparkasse erkennen Verkaufsanlässe oft schon im Kundenbestand, etwa bei Erbschaften, Scheidungen oder einem berufsbedingten Umzug, und sprechen Eigentümer gezielt an. Danach folgt das Handwerk: eine marktgerechte Preiseinschätzung, ein aussagekräftiges Exposé, die Auswahl der Vermarktungskanäle und das Management der Interessenten bis zur Kaufentscheidung. Kaufinteressenten ohne gesicherte Finanzierung übergeben die Berater direkt an die Finanzierungsspezialisten des Hauses, umgekehrt entstehen aus Finanzierungsgesprächen neue Vermittlungsaufträge.

Ein fester Ausbildungsweg existiert nicht. Verbreitet ist die Ausbildung zum Immobilienkaufmann, die in aller Regel drei Jahre dauert, ebenso gelingt der Einstieg mit einer Bankausbildung und nachgewiesener Vertriebsstärke. Wer aufsteigen will, ergänzt die Praxis um den Immobilienfachwirt oder Zertifikatslehrgänge der Industrie- und Handelskammern. Für angestellte Vermittler gilt eine regelmäßige Fortbildungspflicht, die gewerberechtliche Erlaubnis hält das Institut beziehungsweise dessen Maklergesellschaft.

Organisatorisch läuft das Geschäft meist über Tochtergesellschaften: Sparkassen bündeln die Vermittlung in eigenen Immobiliengesellschaften, Genossenschaftsbanken in regionalen Immobilientöchtern. Privatbanken vermitteln hochwertige Objekte eher über ihre Vermögensbetreuung, Landesbanken und Förderbanken schreiben klassische Vermittlerstellen kaum aus. Erfahrene Berater übernehmen Gebietsverantwortung oder wechseln in die gewerbliche Immobilienvermittlung.

Der Arbeitsalltag unterscheidet sich deutlich vom übrigen Bankvertrieb. Besichtigungen und Übergaben finden häufig am Abend oder am Samstag statt, ein großer Teil der Arbeitszeit entfällt auf Außentermine im Geschäftsgebiet. Die Vergütung enthält je nach Haus variable Bestandteile, die vom Vermittlungserfolg abhängen. Zugleich reagiert das Geschäft spürbar auf Zinsniveau und Marktphasen, was Beweglichkeit in der Objektakquise verlangt. Wer den direkten Abschluss sucht und gern eigenverantwortlich unterwegs ist, findet hier eine ausgeprägt vertriebliche Rolle im Bankumfeld.

Häufige Fragen zu Immobilienmakler Jobs

Brauche ich einen Maklerschein für die Immobilienvermittlung bei einer Bank?

Nein. Die gewerberechtliche Erlaubnis hält das Institut oder dessen Immobiliengesellschaft, angestellte Berater arbeiten unter diesem Dach. Sie müssen allerdings zuverlässig sein und unterliegen einer regelmäßigen Fortbildungspflicht. Wer sich später selbstständig machen will, beantragt die Erlaubnis persönlich bei der zuständigen Behörde.

Wie gelingt der Quereinstieg in die Immobilienvermittlung einer Sparkasse?

Am besten über nachgewiesene Vertriebserfolge, etwa aus dem Bankgeschäft, dem Versicherungsvertrieb oder der freien Maklertätigkeit. Die Immobiliengesellschaften der Verbünde qualifizieren neue Berater über interne Lehrgänge zu Bewertung, Vermarktung und Rechtsfragen. Regionale Marktkenntnis und ein belastbares Netzwerk im Geschäftsgebiet erhöhen die Chancen erheblich.

Was ist der Unterschied zwischen Immobilienmakler und Immobilienkaufmann?

Immobilienkaufmann ist ein anerkannter Ausbildungsberuf mit breitem Spektrum von der Verwaltung bis zur Projektentwicklung. Immobilienmakler beschreibt dagegen eine Tätigkeit: die Vermittlung von Kauf- und Mietobjekten. Viele Makler haben eine Ausbildung zum Immobilienkaufmann durchlaufen, zwingend ist das nicht, der Zugang zur Vermittlung steht auch anderen Berufsgruppen offen.

Arbeiten Immobilienberater bei Banken rein auf Provision?

In aller Regel nicht. Üblich ist ein Festgehalt mit variablen Bestandteilen, die sich am Vermittlungserfolg orientieren. Das unterscheidet die Anstellung bei Bank- und Sparkassentöchtern von der freien Maklertätigkeit, bei der das Einkommen vollständig von Abschlüssen abhängt. Die genaue Ausgestaltung des variablen Anteils unterscheidet sich je nach Haus.

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