Finanzcontroller Jobs

Controller in Banken planen und analysieren Erträge, Kosten und Kapitalkennziffern. Sie erstellen Vorstandsreportings, kalkulieren Margen im Kundengeschäft und begleiten die Jahresplanung. Das Aufgabenfeld reicht vom klassischen Finanzcontrolling über das Vertriebscontrolling bis zum Rechnungswesen. Finanzcontroller Jobs gibt es bei Banken aller Größen und den Rechenzentralen der Verbünde. Erwartet wird üblicherweise ein Studium mit Schwerpunkt Controlling oder Rechnungswesen.

100 aktuelle Stellen
Banken-Segment
Einstieg
Anstellungsart
Bundesland
Befristung
100 Stellen
16.07.2026
Controlling, Finance & Rechnungswesen

Nachwuchs-Controller (m/w/d)

Hohenzollerische Landesbank Kreissparkasse Sigmaringen
SigmaringenTVÖDFirmenkunden & CorporateRetail & Privatkunden30+ UrlaubstageBetriebliche AltersvorsorgeHomeoffice / Mobiles ArbeitenJobRad / Fahrradleasing+1 mehr
10.07.2026
Controlling, Finance & Rechnungswesen

Gruppenleiter (all genders) Controlling

Sparkasse Vest Recklinghausen
Recklinghausen, WestfE13 TVÖDTeilzeit30+ UrlaubstageBetriebliche AltersvorsorgeBetriebliche Gesundheit & SportFlexible Arbeitszeit+6 mehrFrist: 05.08.2026
09.07.2026
Controlling, Finance & Rechnungswesen

Mitarbeiter Personalstrategie und -controlling (m/w/d)

M.M.Warburg & CO (AG & Co.) Kommanditgesellschaft auf Aktien Macquarie Bank Europe Designated Activity Company, Frankfurt Branch
HamburgVollzeitAsset ManagementFirmenkunden & CorporatePrivate Banking & WealthRetail & Privatkunden30+ UrlaubstageBetriebliche AltersvorsorgeBetriebliche Gesundheit & SportFlexible Arbeitszeit+5 mehr

Finanzcontroller Jobs in Zahlen

Auswertung der aktuell 100 offenen Stellen in dieser Kategorie auf banken-jobs.com, täglich aktualisiert.

Häufigste BenefitsWeiterbildung & Entwicklung (70 %)Flexible Arbeitszeit (65 %)30+ Urlaubstage (57 %)Betriebliche Altersvorsorge (56 %)Homeoffice / Mobiles Arbeiten (47 %)

Was unterscheidet Bankcontrolling vom Controlling in der Industrie?

Eine Bank kennt keinen Umsatz im industriellen Sinn. Gesteuert wird über Zinsüberschuss, Provisionsüberschuss und Risikokosten, und genau das prägt die Arbeit der Controller. Statt Stückkosten kalkulieren sie Deckungsbeiträge einzelner Kundenverbindungen und Produkte, bewerten Filialen nach ihrem Ergebnisbeitrag und rechnen Wirtschaftlichkeitsanalysen für Vorhaben wie Kernbankenmigrationen oder Filialumbauten. Wer aus dem Industriecontrolling wechselt, muss diese Banklogik zunächst lernen, die Methodenbasis aus Planung, Abweichungsanalyse und Berichtswesen bleibt jedoch dieselbe.

Der Jahreslauf gibt der Tätigkeit eine feste Struktur. Im Herbst dominiert die Planungsrunde mit den Fachbereichen, zum Jahreswechsel die Abschlussarbeiten gemeinsam mit dem Rechnungswesen, dazwischen Monats- und Quartalsberichte samt Hochrechnungen für den Vorstand. Daneben wächst der Anteil der Datenarbeit: Controller pflegen Kennzahlenhaushalte, bauen Berichte in BI-Werkzeugen und stimmen Datenqualität mit Meldewesen und Risikocontrolling ab.

Drei Zugangswege sind verbreitet:

  • die Bankausbildung mit anschließender Weiterbildung zum Fachwirt und Spezialisierung in der Banksteuerung
  • ein Studium mit Schwerpunkt Finanzen, Rechnungswesen oder Wirtschaftsinformatik, idealerweise ergänzt um ein Praktikum im Finanzbereich einer Bank
  • der Quereinstieg aus Wirtschaftsprüfung oder Beratung, den vor allem größere Häuser aktiv suchen

Die Arbeitgeberlandschaft reicht von der Sparkasse, die Controlling und Gesamtbanksteuerung in einer Einheit bündelt, über Landesbanken und Förderbanken mit eigenem Konzern- und Beteiligungscontrolling bis zu Verbänden, die Steuerungsverfahren für ihre Mitgliedsinstitute entwickeln. Karriereseitig führt der Weg vom Spezialisten über die Teamleitung bis zur Bereichsleitung Finanzen. In kleineren Häusern ist das Controlling zudem ein bewährtes Sprungbrett, weil kaum eine andere Einheit so nah an Vorstand und Gesamtstrategie arbeitet.

Häufige Fragen zu Finanzcontroller Jobs

Kann ich mit einer Bankausbildung Controller werden?

Ja. In Regionalbanken ist das sogar der häufigste Weg: Nach einigen Jahren im Kundengeschäft oder in der Marktfolge folgt die Weiterbildung zum Bankfachwirt, ergänzt um Controlling-Seminare der Akademien. Wichtig ist, früh Berührungspunkte mit der Banksteuerung zu suchen, etwa über Projektmitarbeit oder Vertretungen, denn interne Bewerber mit Praxisbezug werden bevorzugt.

Was macht ein Vertriebscontroller in einer Bank?

Vertriebscontroller übersetzen die Jahresplanung in Ziele für Marktbereiche, Filialen und einzelne Berater und messen laufend die Zielerreichung. Sie untersuchen Produktabsatz, Kundendurchdringung und Ertragsmargen und liefern den Führungskräften die Grundlagen für die Vertriebssteuerung. Die Rolle sitzt an der Schnittstelle zwischen Markt und Steuerung und verlangt neben Zahlenverständnis Fingerspitzengefühl im Umgang mit Vertriebseinheiten.

Welche IT-Kenntnisse braucht ein Finanzcontroller in der Bank?

Sicherer Umgang mit Tabellenkalkulation ist Grundvoraussetzung. Hinzu kommen die Steuerungsanwendungen der jeweiligen Rechenzentrale sowie zunehmend Datenbank- und Visualisierungswerkzeuge für Berichte und Auswertungen. SQL-Grundlagen verschaffen Bewerbern einen klaren Vorteil. Programmieren im engeren Sinn wird selten verlangt, die Bereitschaft zur Einarbeitung in neue Systeme dagegen immer.

Worin unterscheidet sich das Controlling vom Rechnungswesen?

Das Rechnungswesen bildet die Vergangenheit ab: Es bucht Geschäftsvorfälle, erstellt den Jahresabschluss und bedient externe Adressaten wie Prüfer und Aufsicht. Das Controlling blickt nach vorn und liefert Planung, Hochrechnungen und Entscheidungsvorlagen für die interne Steuerung. In kleineren Banken sind beide Funktionen häufig in einer Abteilung zusammengefasst, sodass Mitarbeiter beide Perspektiven kennenlernen.

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