Ausbildung bei Banken

Die Ausbildung bei Banken führt in aller Regel zum Abschluss als Bankkaufmann, daneben bilden Institute Kaufleute für Büromanagement, Fachinformatiker und Immobilienkaufleute aus. Auszubildende durchlaufen Filiale, Marktfolge und Stabsbereiche und übernehmen früh eigene Kundenkontakte. Die Ausbildung dauert drei Jahre und lässt sich verkürzen. Sparkassen und Genossenschaftsbanken gehören zu den größten Ausbildern ihrer Regionen, Starttermin ist üblicherweise der 1. August oder 1. September.

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Ausbildung bei Banken in Zahlen

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Häufigste BenefitsWeiterbildung & Entwicklung (61 %)30+ Urlaubstage (36 %)Vermögenswirksame Leistungen (24 %)Jobticket / Deutschlandticket (19 %)Betriebliche Gesundheit & Sport (18 %)

Wie läuft die Ausbildung bei einer Bank ab?

Wer einen Ausbildungsplatz bei einer Bank sucht, plant mit Vorlauf: Viele Institute schreiben ihre Plätze rund ein Jahr vor Ausbildungsbeginn aus, große Häuser teils noch früher. Das Auswahlverfahren läuft mehrstufig, vom Online-Test bis zum persönlichen Kennenlernen. Neben den Schulnoten zählen gepflegtes Auftreten, Rechen- und Sprachsicherheit und erkennbares Interesse an Wirtschaftsthemen.

Die Ausbildung folgt dem dualen System: Praxisphasen im Institut wechseln sich mit Berufsschulunterricht ab, der je nach Region wöchentlich oder im Block stattfindet. Geprüft wird vor der Industrie- und Handelskammer. Inhaltlich stehen Kontoführung und Zahlungsverkehr am Anfang, später folgen Kreditgeschäft, Wertpapiere, Baufinanzierung und Vorsorge. Feste Ausbilder und Paten begleiten die Einsätze, Feedbackgespräche nach jeder Station gehören bei vielen Häusern zum Standard. Manche Institute betreiben zudem eigene Azubi-Filialen, die Auszubildende zeitweise eigenverantwortlich führen.

Nach der Abschlussprüfung übernehmen Institute ihre Auszubildenden häufig, gerade Regionalbanken bilden gezielt für den eigenen Bedarf aus. Der erste Einsatz erfolgt meist im Service oder in der Privatkundenberatung. Von dort öffnen die Verbundakademien der Sparkassen und Genossenschaftsbanken einen durchlässigen Weiterbildungsweg über den Bankfachwirt bis zum Bankbetriebswirt.

Vor der Bewerbung lohnt der Blick auf die Unterschiede zwischen den Institutsgruppen. Regionalbanken bieten Wohnortnähe und Einblick in alle Geschäftsbereiche eines Hauses, Großbanken punkten mit zentralen Ausbildungsprogrammen und Einsätzen in Spezialabteilungen. Auch die weiteren Ausbildungsberufe unterscheiden sich: Wer sich für Technik interessiert, findet bei größeren Häusern und den Rechenzentralen der Verbünde Plätze als Fachinformatiker.

Häufige Fragen zu Ausbildung bei Banken

Welchen Schulabschluss brauche ich für die Ausbildung zum Bankkaufmann?

Gesetzlich ist kein bestimmter Abschluss vorgeschrieben. Eingestellt werden in der Praxis vor allem Bewerber mit mittlerer Reife oder Abitur, wobei die Anforderungen je nach Institut und Region variieren. Wichtiger als die Abschlussart sind gute Noten in Deutsch und Mathematik und ein überzeugender Auftritt im Auswahlverfahren. Mit Hauptschulabschluss lohnt der Umweg über ein Praktikum beim Wunschinstitut.

Kann ich die Bankausbildung verkürzen?

Ja. Mit Abitur, einer vorherigen Ausbildung oder überdurchschnittlichen Leistungen lässt sich die Ausbildungszeit im Einvernehmen mit dem Institut und der Kammer verkürzen. Üblich ist auch die vorzeitige Zulassung zur Abschlussprüfung bei guten Leistungen. Besprechen Sie die Möglichkeit am besten schon beim Vertragsabschluss, dann lässt sich der Ausbildungsplan darauf ausrichten.

Wie läuft der Einstellungstest bei Banken ab?

Der Online-Test prüft üblicherweise Prozent- und Zinsrechnung, Sprachverständnis, logisches Denken und Konzentration, teils ergänzt um Fragen zum Wirtschaftsgeschehen. Danach folgen ein Gespräch oder ein Auswahltag mit Selbstpräsentation, Gruppendiskussion und Kundenrollenspiel. Vorbereiten können Sie sich mit Übungstests, dem Wirtschaftsteil einer Tageszeitung und einer geprobten Selbstpräsentation.

Kann ich mit der Bankausbildung später noch studieren?

Ja. Die Ausbildung schließt ein späteres Studium nicht aus, viele Banken fördern berufsbegleitende Bachelor-Programme ihrer Mitarbeiter. Mit Berufspraxis ist ein Studium je nach Bundesland auch ohne Abitur möglich. Alternativ führt der Weiterbildungsweg über Bankfachwirt und Bankbetriebswirt zu vergleichbaren Positionen, ohne dass Sie den Betrieb verlassen müssen.

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