Duales Studium bei Banken

Ein duales Studium bei Banken verbindet einen Bachelor, häufig BWL-Bank oder Banking and Finance, mit vergüteter Praxis im Institut. Die Studenten wechseln zwischen Theoriephasen an DHBW oder Hochschule und Praxisphasen in Filiale, Firmenkundengeschäft oder Stab. Nach in aller Regel drei Jahren stehen Bachelor-Abschluss und Berufserfahrung zugleich. Angeboten wird das Modell von Sparkassen, Genossenschaftsbanken, Landesbanken und Großbanken, teils mit Übernahmegarantie.

447 aktuelle Stellen
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Banken-Segment
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Befristung
447 Stellen

Duales Studium bei Banken in Zahlen

Auswertung der aktuell 447 offenen Stellen in dieser Kategorie auf banken-jobs.com, täglich aktualisiert.

Häufigste BenefitsWeiterbildung & Entwicklung (54 %)30+ Urlaubstage (35 %)Vermögenswirksame Leistungen (27 %)Jobticket / Deutschlandticket (26 %)Betriebliche Gesundheit & Sport (21 %)

Duales Studium bei einer Bank: Modelle, Bewerbung und Alltag

Duale Studienplätze bei Banken gibt es in zwei Grundmodellen. Beim praxisintegrierten Modell, dem Standard an der Dualen Hochschule, wechseln Theorie- und Praxisblöcke in einem festen Rhythmus. Das ausbildungsintegrierte Modell verbindet das Studium zusätzlich mit der Kammerprüfung zum Bankkaufmann und liefert am Ende zwei Abschlüsse. Welche Variante ein Institut anbietet, hängt von Region und Hochschulpartner ab.

Neben Betriebswirtschaftslehre mit Bankvertiefung besetzen Institute vermehrt duale Plätze in Wirtschaftsinformatik und Informatik, insbesondere die Rechenzentralen der Verbünde und größere Häuser suchen auf diesem Weg IT-Nachwuchs. Formale Voraussetzung ist die Hochschulzugangsberechtigung, also Abitur oder je nach Hochschule die Fachhochschulreife.

Die Bewerbung richten Sie an die Bank, nicht an die Hochschule: Das Institut schließt den Studienvertrag und reserviert den Studienplatz beim Partner. Ausschreibungen erscheinen wie bei der klassischen Ausbildung mit langem Vorlauf, das Auswahlverfahren fällt in aller Regel strenger aus, weil die Plätze pro Jahrgang begrenzt sind.

Im Alltag verlangt das Modell Selbstorganisation. Klausurenphasen und Praxisprojekte überschneiden sich, Semesterferien im klassischen Sinn gibt es nicht, stattdessen gelten Urlaubstage wie im Betrieb. Dafür kennen die Absolventen nach dem Abschluss bereits Abläufe, Systeme und Kollegen und steigen häufig direkt in qualifizierte Positionen ein, etwa in der Kreditanalyse, der Unternehmenssteuerung oder im gehobenen Privatkundengeschäft. Wer weiter will, schließt berufsbegleitend einen Master an, den manche Arbeitgeber zeitlich oder finanziell unterstützen.

Unterschiede zwischen den Institutsgruppen zeigen sich beim späteren Einsatz: Sparkassen und Genossenschaftsbanken setzen ihre Absolventen breit im Markt ein, Landesbanken und Großbanken rekrutieren gezielter für Fachbereiche wie Risikocontrolling, Treasury oder IT.

Häufige Fragen zu Duales Studium bei Banken

Wie schwer ist ein duales Studium bei einer Bank?

Der Anspruch liegt weniger im Stoff als im Tempo: Prüfungen, Praxisphasen und Projektarbeiten folgen dicht aufeinander, Urlaub ersetzt die Semesterferien. Wer gut organisiert ist und Belastungsspitzen aushält, kommt in aller Regel gut durch das Programm. Abbrüche liegen häufig weniger an den Noten als an falschen Erwartungen an den Bankalltag, ein vorheriges Praktikum beugt dem vor.

Duales Studium oder Bankausbildung: Was passt besser zu mir?

Die Ausbildung führt schneller in die Kundenberatung und lässt den weiteren Bildungsweg offen. Das duale Studium zielt von Beginn an auf Fach- und Spezialistenlaufbahnen und setzt die Hochschulreife voraus. Wer sich Theoriephasen auf Hochschulniveau zutraut und analytische Aufgaben sucht, fährt mit dem Studium gut. Wer vor allem Kundenkontakt möchte, startet mit der Ausbildung nicht schlechter.

An welcher Hochschule studiere ich im dualen Studium einer Bank?

Häufiger Partner ist die Duale Hochschule Baden-Württemberg mit ihren Standorten, daneben kooperieren Institute mit regionalen Hochschulen für angewandte Wissenschaften und privaten Hochschulen mit Bankschwerpunkt. Die Bank legt den Partner fest, Sie bewerben sich also auf das Paket aus Institut und Hochschule. Der Studienort steht damit in aller Regel schon in der Stellenausschreibung.

Kann ich nach dem dualen Studium den Arbeitgeber wechseln?

Ja, rechtlich steht dem nach dem Abschluss nichts entgegen, sofern der Studienvertrag keine wirksame Bindungsklausel mit Rückzahlungsregelung enthält. Lesen Sie den Vertrag vor der Unterschrift auf solche Klauseln. In der Praxis bleiben viele Absolventen zunächst im Institut, weil der Berufseinstieg dort nahtlos gelingt, und wechseln erst mit einigen Jahren Erfahrung.

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